Die zehn beliebtesten Elektroautos in Deutschland

03.04.2017 - 16:30 Uhr von Lukas Lauterbach
03.04.2017

Langsam aber sicher tut sich etwas bei den E-Auto-Kritikpunkten Preis, Reichweite und öffentlicher Ladeinfrastruktur. Kommt nun auch die E-Mobilität in Fahrt? Wir haben nachgezählt und präsentieren die zehn meistzugelassenen Elektroautos hierzulande.

Platz 10: Nissan e-NV200 Evalia mit 186 Zulassungen im Jahr 2016. Alltagsreichweite: bis zu 120 km. Preis ab 31.289 Euro (exkl. Akku).
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Platz 10: Nissan e-NV200 Evalia mit 186 Zulassungen im Jahr 2016. Alltagsreichweite: bis zu 120 km. Preis ab 31.289 Euro (exkl. Akku).

© Nissan

Elektroautos sind spätestens seit dem VW-Abgaskandal und drohenden Diesel-Fahrverboten in Stuttgart und anderen Städten in aller Munde. Nur kaufen möchten die Deutschen die surrenden Gefährte nicht, zu hoch scheint der Preis, zu gering die Reichweite, zu selten die Ladesäulen. Entsprechend niedrig sind die Zulassungszahlen: 2014 wurden 8.522 „Personenkraftwagen mit Elektroantrieb“ zugelassen, 2015 waren es 12.363 Stück und 2016 sackten die Zulassungen sogar wieder ab, auf insgesamt 11.410 Stück.

Top 10: Das sind die beliebtesten Elektroautos in Deutschland

Mittlerweile wird das Angebot an Elektroautos besser: Viele Hersteller präsentieren die zweite Version ihrer Stromer, oft mit deutlich kräftigerem Akku und gestiegener Reichweite. So hat sich etwa die elektrische Puste des beliebten Renault ZOE von 240 km auf 400 km fast verdoppelt, BMW spendierte seinem bislang spätestens nach 190 km stoppenden i3 frische 300 km Reichweite und auch der gerade präsentierte Volkswagen e-Golf mit Facelift kommt 110 km weiter als sein Vorgänger. Dies sind zwar theoretische NEFZ-Werte (Neuer Europäischer Fahrzyklus), die im Alltag genauso schwer zu erreichen sind wie der angegebene Verbrauch eines Verbrennungs-Motors – doch sie zeigen die Tendenz zu mehr Reichweite.

Kaufprämie: Politik und Hersteller zahlen dazu

Seit einem guten halben Jahr greifen Hersteller und Politik den Käufern von Elektroautos und Hybrid-Modellen finanziell unter die Arme und schießen 4000 Euro (3000 Euro für Hybride) zum Kaufpreis zu. Außerdem sind Elektroautos für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit.

Und auch das Angebot an öffentlichen Ladesäulen wird besser. Gerade hat die Bundesregierung ein Förderprogramm zum Ausbau der Ladeinfrastruktur beschlossen. Wer die Möglichkeit hat, zuhause oder am Arbeitsplatz sein Auto aufzuladen, wird die öffentlichen Ladeplätze eh nur auf längeren Fahrten aufsuchen und dann ist neben einer entsprechenden Säule auch der Schnelllade-Anschluss am eigenen Auto entscheidend.

Quelle: stromschnell.de / ev-sales.blogspot.de
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