Marktübersicht Hybrid-Autos Deutschland 2017

24.08.2017 - 11:15 Uhr von Clemens Hirschfeld
24.08.2017

Plug-in-Hybride verbinden die hohe Reichweiten fossil angetriebener Verbrennungsmotoren mit dem sauberen und geräuschlosen Elektroantrieb echter Elektroautos. Wir sagen Ihnen, welcher Plug-in-Hybrid aus der mittlerweile großen Auswahl zu Ihnen passt.

Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid - Der Ioniq ist zurzeit der
günstigste Plug-in-Hybrid auf dem deutschen Markt. Er bietet viel
Platz und fünf Jahre Garantie. Alternativ gibt es ihn auch als
reines Elektromobil oder reinen Hybrid. ab 29.900 Euro, 50 km
elektr. Reichweite, Systemleistung 104 kW (141 PS)
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Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid - Der Ioniq ist zurzeit der günstigste Plug-in-Hybrid auf dem deutschen Markt. Er bietet viel Platz und fünf Jahre Garantie. Alternativ gibt es ihn auch als reines Elektromobil oder reinen Hybrid. ab 29.900 Euro, 50 km elektr. Reichweite, Systemleistung 104 kW (141 PS)

© Hyundai Motors

Auch wenn Audi zur selben Zeit mit der Entwicklung der Duo-Modelle begann, war es der japanischen Hybrid-Pionier Toyota, der mit dem Prius als bezahlbare Alternative zu konventionellen Verbrenner-Pkw den Durchbruch schaffte.

8,5 Millionen Hybrid-Autos von Toyota

Heute ist Toyota unumstrittener Hybrid-Weltmarktführer, verbaut in Dutzenden Modellreihen Hybridantriebe und hat seit der Prius-Premiere im Jahr 1997 bis Ende 2016 über 10 Millionen Hybrid-Pkw weltweit verkauft. Und dennoch ist der Toyota Prius selbst sowie die Hybridtechnik insgesamt in Deutschland nach wie vor eine Randnotiz. Gerade einmal 47.996 der 2016 in Deutschland verkauften Neuwagen fuhren mit Hybridtechnologie vom Händlerhof – angesichts des Gesamtmarkts von 3,3 Millionen Pkw-Neuzulassungen ein Tropfen im Wasserglas.

Umweltprämie: Für diese Modelle wird die Förderung oft beantragt >>

Doch das Pendel könnte unvermittelt umschlagen, denn vor allem der in Europa besonders beliebte Dieselmotor steht vor einem Scheideweg. Fahrverbote selbst für moderne Euro-6-Diesel sind keine Utopie mehr. Außerdem können Plug-In-Hybride mit 3000 Euro Förderung von der Umweltprämie profitieren. Zeit also, sich nach Alternativen zum Verbrenner umzusehen.

Deutsche Autobauer mit attraktivem Hybrid-Angebot

Bei den Kompaktwagen bieten neben dem Prius auch Audi, VW, Hyundai und BMW attraktive Hybrid-Modelle an. Die Kompakt-SUV sehen neben dem GLC 350e auch noch Volvo XC60 oder Mini Cooper SE Countryman vor. Und auch bei den großen SUV spricht die deutsche Autobauer-Gilde mittlerweile ein kräftiges Wörtchen mit.

Hybrid-Pkw spielen ihre Stärken systembedingt vor allem im dichten Verkehr aus. Besonders im innerstädtischen Verkehr haben konventionell angetriebene Fahrzeuge keine Effizienz-Chance gegen die Hybridtechnik. Auf Langstrecken und bei freier Fahrt mit hohem Verbrenner-Anteil kann der zusätzliche Elektro-Schub kaum punkten, sieht man von Rekuperationsphasen beim „Segeln“ oder bei Bergabfahrten einmal ab.

Hybrid-Pkw nicht für sportliche Fahrer?

Ein weiterer Punkt ist das stressarme Fahren der stets mit Automatik und naturgemäß einer Start-Stopp-Funktion ausgestatteten Hybrid-Pkw. Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch auch, dass speziell sportlich orientierte Fahrernaturen einen weiten Bogen um Hybrid-Autos machen. Spaßfördernde Beschleunigungsdaten versprechen erst Hybridmodelle im Bereich ab rund 50.000 Euro, da ist das Thema „Sparen“ dann doch recht individuell.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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