Ampera-e und ZOE haben beste Restwert-Aussichten

17.05.2018 - 14:00 Uhr von S. Brandenburg
17.05.2018

Focus und Bähr & Fess Forecasts haben die Restwertriesen 2022 gekürt.

Restwertriese 2022: der Opel Ampera-e.
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Restwertriese 2022: der Opel Ampera-e.

 © Opel

Im Sechsmonatsrhythmus ermitteln das Magazin Focus und die Unternehmensberatung Bähr & Fess Forecasts die besten Restwert-Aussichten für aktuelle Pkw-Modelle. Dabei prognstizieren sie die Wertentwicklung über einen Zeitraum von vier Jahren unter Berücksichtigung von Kriterien wie Kaufpreis, Markenimage und allgemeinen Entwicklungen auf dem Automarkt.

Für das Jahr 2022 wurden nun in unterschiedlichen Fahrzeugklassen sowohl absolute Restwertriesen (in Euro) als auch relative Restwertriesen (in Prozent) errechnet. In der Kategorie rein batteriebetriebener E-Autos gab es demnach also wieder zwei Siegerfahrzeuge: den Renault ZOE und den Opel Ampera-e.

Bestseller und Rarität

Nach den Berechnungen von Focus und Bähr & Fess Forecasts erhielt die Renault ZOE mit einem Neupreis von 22.100 Euro den Titel des absoluten Restwertriesen: der prognostizierte Wertverlust im Jahr 2022 liegt bei 10.719 Euro. Dagegen wurde der mit 42.990 Euro deutlich teurere Opel Ampera-e zum relativen Restwertriesen erklärt: nach vier Jahren soll der Restwert des E-Autos noch 44 Prozent betragen. Allerdings ist der Ampera-e hierzulande kaum erhältlich. Dagegen handelt es sich bei der ZOE um eines der meistverkauften Elektroautos.

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