Enercity und Üstra kooperieren in Hannover

01.04.2019 - 14:15 Uhr von S. Hellgardt
01.04.2019

Hannover möchte führend im Bereich E-Mobilität werden. Hierzu arbeiten der ortsansässige Energieversorger Enercity sowie der lokale ÖPNV-Betrieb Üstra bei der Ausstattung des Stadtgebietes mit E-Ladestationen zusammen.

Hannover möchte e-mobil und smart werden – zu diesem Zweck
arbeiten Enercity und Üstra künftig zusammen.
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Hannover möchte e-mobil und smart werden – zu diesem Zweck arbeiten Enercity und Üstra künftig zusammen.

 © Enercity

Etwa 600 öffentliche beziehungsweise halböffentliche E-Ladepunkte wird Enercity bis 2020 errichten, gibt das Unternehmen bekannt. 480 dieser Punkte sollen sich in Hannover befinden. Zur Umsetzng des Vorhabens wurde nun eine Zusammenarbeit mit Üstra besiegelt: Die Infrastruktur zum Laden der Üstra-E-Busse – naturgemäß sehr leistungsstark – wird auch von Enercity bespielt: Dort können künftig auch Pkws geladen werden, im Durchschnitt jeweils für 20 Minuten. So lang soll ein Ladevorgang dauern.

Gemeinsam genutzte und errichtete Ladeinfrastruktur: eine Win-win-Situation

Bis zum Jahr 2023 soll der Busbetrieb in der Hannoveraner Innenstadt vollständig elektrisch angetrieben werden – er umfasst fünf Buslinien, die von 48 Fahrzeugen bedient werden. Diese benötigen dann E-Lademasten an ihren Endhaltestellen. Indem die Lademasten auch von Enercity für E-Autos genutzt werden, können Kosten gespart werden, während die E-Mobilität vorangetrieben wird.

„Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist eine wichtige Komponente auf dem Weg Hannovers zu einer Smart City. Insbesondere das Schnellladen durch sogenannte DC-Ladesäulen wird entscheidend für die E-Mobilität sein“, erläutert die Vorstandsvorsitzende von Enercity, Susanna Zapreva.

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