Fiat will Milliarden in Elektroautos investieren

30.11.2018 - 13:00 Uhr von S. Brandenburg
30.11.2018

Fiat will in den kommenden Jahren Milliarden in seine italienischen Fabriken investieren, um diese auf die Elektromobilität vorzubereiten.

Fiat Chrysler öffnet sich für Elektroantriebe. Den Anfang macht
der Fiat 500.
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Fiat Chrysler öffnet sich für Elektroantriebe. Den Anfang macht der Fiat 500.

 © FCA

Der Autohersteller Fiat Chrysler Automobile (FCA) hat sich bislang nicht als Treiber der Elektromobilität hervorgetan. Um den Anschluss an die anderen Hersteller nicht zu verlieren, will FCA nun verstärkt in die Entwicklung und die Produktion von Elektrofahrzeugen investieren. Der Fiat 500 wird das erste E-Modell sein, das im Zuge der Neuausrichtung entstehen soll.

FCA will von 2019 bis 2021 mehr als 5 Milliarden Euro in Italien investieren, ein großer Teil davon soll in elektrifizierte Modelle und die entsprechende Ausstattung der Fabriken fließen. In Planung ist eine Plattform für kleinere rein batteriebetriebene Elektroautos (BEV). Das erste darauf entstehende Elektroauto wird ein Fiat 500 sein – wieder einmal, könnte man sagen, denn Fiat brachte bereits 2013 eine Elektroversion des kompakten 500 auf den nordamerikanischen Markt. 

Plug-in-Hybridantrieb für Jeep Renegade

Auf der BEV-Plattform sollen weitere Fahrzeuge des Konzerns entstehen. Zudem werde es für Modelle der Marken Jeep, Alfa Romeo und Fiat Plug-in-Hybrid-Varianten geben, so FCA. So sei bspw. eine Plug-in-Variante des Jeep Renegade sowie ein kompakter Plug-in-SUV von Alfa Romeo geplant. Der Fiat Panda bekommt einen Mildhybrid-Antrieb spendiert.

Fiat Chrysler will zwischen 2019 und 2021 in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) insgesamt 13 neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt bringen, darunter eine nicht genau benannte Zahl von Elektrofahrzeugen.

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