Lastabwurf: Kontrolliert und standardmäßig

17.06.2019 - 15:15 Uhr von S. Hellgardt
17.06.2019

Private Ladestationen müssen bald wohl bei Netzüberlastung vom Energieversorger abgeschaltbar sein. Die Firma Juice Technology integriert nun den kontrollierten Lastabwurf in ihre Ladestationen.

Der Juice Charger 2 wird ab sofort in Serie mit der Funktion des
kontrollierten Lastabwurfs ausgestattet – das spare Kosten und
Umstände, heißt es von Seiten seines Schweizer Herstellers.
Bild 1 von 1

Der Juice Charger 2 wird ab sofort in Serie mit der Funktion des kontrollierten Lastabwurfs ausgestattet – das spare Kosten und Umstände, heißt es von Seiten seines Schweizer Herstellers.

 © Juice Technology AG

Ein Lastabwurf von Seiten der Stromversorger findet als letzte Maßnahme dann statt, wenn Produktion und Verbrauch von Strom andernfalls nicht mehr im Gleichgewicht wären, da die Nachfrage nach Strom höher als die in diesem Moment mögliche Produktion ist. Denn Strom muss immer in dem Moment produziert werden, in dem die Verbraucher ihn nutzen.

Kontrollierter Lastabwurf schützt heimische Ladestationen und E-Autos

Der Juice Charger 2 aus dem Hause Juice Technology reagiert beim sofortigen Herunterfahren der Netzseite und fährt die Stromzufuhr für das aufzuladende E-Fahrzeug dann innerhalb weniger Sekunden stufenweise herunter. Erst dann wird das Fahrzeug vom Netz getrennt, so dass die Schaltkontakte sicher vor Verschmauchungen sind.

Christoph Erni, CEO bei Juice Technology, bestätigt: „ Bereits haben erste Stromanbieter, wie zum Beispiel das EWZ-Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, unsere Lösung getestet und offiziell abgenommen.“

Zudem spare der integrierte kontrollierte Lastabwurf gegebenenfalls Kosten sowie Umstände für eventuell in Zukunft notwendige Zusatzinstallationen.

Auch Interessant
Elektroauto-News
Renaults weltweiter E-Auto-Absatz hat im ersten Halbjahr um über 40 Prozent zugelegt.mehr
Focus Online und Bähr & Fess Forecasts haben die aktuelle "Restwertriesen" präsentiert.mehr