Porsche erwirbt Anteile von Rimac

21.06.2018 - 13:30 Uhr von S. Brandenburg
21.06.2018

Porsche steigt bei Rimac ein, um von dem eMobility-Know-how der kroatischen Firma zu profitieren.

Porsche-Chef Oliver Blume und Rimac-CEO Mate Rimac.
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Porsche-Chef Oliver Blume und Rimac-CEO Mate Rimac.

 © Porsche AG

Porsche beteiligt sich mit zehn Prozent am kroatischen Technologie- und Sportwagenhersteller Rimac Automobili. Rimac fertigt nicht nur die Elektro-Supersportwagen Concept One und C Two, sondern ist vor allem auch als Entwickler und Zulieferer für die Automobil- und Motorsportbranche tätig.

Mit der Beteiligung will Porsche seine Elektro-Offensive vorantreiben, wie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Vorstand Finanzen und IT von Porsche, Lutz Meschke, erklärt: „Mit der Entwicklung der rein elektrischen zweisitzigen Supersportwagen wie dem ‚Concept One‘ und ‚C Two‘ sowie innovativer Fahrzeugkomponenten hat Rimac seine Kompetenz im Bereich Elektromobilität eindrucksvoll bewiesen. Wir halten die Ideen und Ansätze des jungen Unternehmens für sehr vielversprechend und streben deshalb eine enge Zusammenarbeit mit Rimac in Form einer Entwicklungspartnerschaft an.“

Rimac auf Erfolgskurs

Mit seinen aktuell rund 400 Mitarbeitern entwickelt das in Zagreb ansässige Unternehmen Rimac Automobili vor allem Batterietechnologie, elektrische Antriebe und digitale Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine (HMI). Zum Unternehmen gehört auch die Entwicklung von E-Bikes, die seit 2013 unter dem Dach der Tochterfirma Greyp Bikes läuft.

„Die Partnerschaft mit Porsche ist ein sehr wichtiger Schritt für Rimac. Unser Ziel ist es, Modul- und Systemlieferant für Automobilhersteller in den Bereichen Elektrifizierung, Konnektivität und Fahrerassistenzsysteme zu sein“, so der Gründer und Geschäftsführer Mate Rimac.

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