Startup entwickelt versenkbare Ladesäule

17.05.2018 - 14:00 Uhr von S. Brandenburg
17.05.2018

Ein Startup aus London präsentiert eine pfiffige Ladelösung.

Verschwindet bei Nichtgebrauch im Boden: der UEone Pop-up.
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Verschwindet bei Nichtgebrauch im Boden: der UEone Pop-up.

 © Urban Electric

Urban Electric Networks, ein erst 2017 gegründetes britisches eMobility-Startup, präsentiert eine ungewöhnliche Ladelösung für Elektroautos: der UEone Pop-up ist eine im Boden versenkbare Ladestation, die speziell für die städtische Ladeinfrastruktur entwickelt wurde.

Der sogenannte Pop-up Charger soll laut Urban Electric das Ladeproblem all der Elektroauto-Fahrer lösen, die ihr Elektroauto mangels eigener Garage auf der Straße parken müssen. Nach Unternehmensangaben betrifft dies in Großbritannien 43 Prozent der Haushalte. Die versenkbare Ladesäule soll sich dank einer Installationstiefe von rund 40 Zentimetern für 90 Prozent aller Wohnviertel (in Großbritannien) eignen.

"Unsichtbare" Ladesäulen für ein schönes Stadtbild

Der UEone Pop-up Charger verfügt über eine Ladeleistung von bis zu 5,8 kW und lässt sich via App steuern und versenken. Er soll in Städten eine dichte Ladeinfrastruktur ermöglichen, ohne allzusehr in das Stadtbild einzugreifen.

Ein erster Feldversuch ist bereits in Planung: In Oxford wird das Urban Electric System im Rahmen eines 600.000 Pfund-Pilotprojekts getestet. Die Stadt will im Jahr 2020 die erste Zero Emission Zone einrichten.

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