Streetscooter demnächst auch in China

09.09.2019 - 15:15 Uhr von S. Hellgardt
09.09.2019

Während des China-Besuchs der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel vereinbarten Streetscooter und die Chery Holding Group – ein führender chinesischer Autohersteller – die Gründung eines Joint Ventures.

Ab dem Jahr 2021 möchten die Post-Tochter Streetscooter und der
chinesische Autobauer Chery bis zu 100.000 E-Fahrzeuge jährlich
herstellen.
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Ab dem Jahr 2021 möchten die Post-Tochter Streetscooter und der chinesische Autobauer Chery bis zu 100.000 E-Fahrzeuge jährlich herstellen.

 © Deutsche Post

Hierzu unterzeichneten Jörg Sommer, CEO bei Streetscooter, und Yin Tongyue, Vorstandsvorsitzender der Chery Holding Group, ein Memorandum of Understanding. Gemeinsames Ziel der beiden Unternehmen ist die Entwicklung eines elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugs für den Einsatz auf der letzten Meile in Großstädten.

Teil der Vereinbarung ist auch der Eintritt in den chinesischen Markt für elektrische Nutzfahrzeuge, der schrittweise erfolgen soll. Für das Jahr 2021 ist die Serienproduktion mit Kapazitäten von rund 100.000 Stromern pro Jahr vorgesehen.

Aufbau eines Forschungsstandorts für E-Fahrzeuge

Ein weiteres Ziel des Joint Venture ist der Aufbau eines Standorts für Forschung und Entwicklung in China – mit den Schwerpunkten Komponentenentwicklung für elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge, Fahrzeugdesign sowie autonome Logistik- und Energielösungen.

Chery hält in China einen Marktanteil von rund 20 Prozent der elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeuge, wobei das Unternehmen derzeit auf Expansionskurs ist – hauptsächlich im Segment leichter elektrischer Nutzfahrzeuge und bei E-Mobilitätsangeboten für besagte letzte Meile.

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