Ex-Tesla-Manager bauen europäische Batterie-Fabrik

27.09.2017 - 12:00 Uhr von Lukas Lauterbach
27.09.2017

Die Firma Northvolt will gemeinsam mit dem Technologieunternehmen ABB in Schweden die europaweit größte Fabrik für Lithium-Ionen-Batterien bauen.

In Schweden wollen zwei Ex-Tesla-Manager gemeinsam mit ABB die europaweit größte Batterie-Fabrik bauen.
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In Schweden wollen zwei Ex-Tesla-Manager gemeinsam mit ABB die europaweit größte Batterie-Fabrik bauen.

 © Northvolt

Das schwedische Technologieunternehmen ABB und die Firma Northvolt haben eine Grundsatzvereinbarung für eine weitreichende Liefer- und Technologiepartnerschaft unterzeichnet. Eine von Northvolt geplante Fabrik für Lithium-Ionen-Batterien soll in Schweden entstehen. Die Partnerschaft mit ABB sieht eine enge Zusammenarbeit in der Entwicklung von Batterielösungen und bei weiteren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten vor, teilten die Unternehmen gestern mit.

Northvolt will Batterietechnologie vorantreiben

Die Unternehmen haben die technologische Zusammenarbeit vereinbart, um gemeinsam „Innovationen in der Batterietechnologie voranzutreiben“. Dazu sollen Themenbereiche wie die Fertigungsplattform, das Zellen- und Moduldesign und die Batterieleistung gehören. Der ehemalige Tesla-Vizechef und gebürtige Schwede Peter Carlsson leitet die Firma Northvolt gemeinsam mit Paolo Cerruti, der ebenfalls von Tesla kommt. Die beiden Manager planen, mit ihrer neuen Fabrik europäischen Kunden in der Automobilbranche und anderen Schlüsselindustrien flexible Batterielösungen anbieten zu können. Voraussichtlich im Jahr 2020 soll die Fabrik die Produktion aufnehmen.

„Elektrifizierung schreitet zügig voran“

„Die Elektrifizierung schreitet weltweit zügig voran. Wir wollen diesen Wandel unterstützen, indem wir die größte und modernste Fabrik für Lithium-Ionen-Batterien auf dem europäischen Kontinent bauen und die umweltfreundlichsten Batterien der Welt herstellen“, sagt Northvolt-CEO Peter Carlsson. „ABB ist der Vorreiter im Bereich der Elektrifizierung. Wir freuen uns daher sehr, dass wir das Unternehmen als strategischen Partner, Hauptlieferanten und Investor gewinnen konnten.“

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