Tesla-Gründer Musk kündigt Rückzug von Trumps Beratergremien an

02.06.2017 - 08:45 Uhr
02.06.2017

Als Reaktion auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zum Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutz-Abkommen zieht sich Tesla-Chef Elon Musk aus den Beratergremien der Regierung zurück. 

Als Reaktion auf die Abkehr von US-Präsident Donald Trump vom
Pariser Klimaschutz-Abkommen zieht sich Tesla-Chef Elon Musk aus
den Beratergremien der Regierung zurück. "Der Klimawandel ist echt.
Paris zu verlassen ist nicht gut", twitterte Musk.
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Als Reaktion auf die Abkehr von US-Präsident Donald Trump vom Pariser Klimaschutz-Abkommen zieht sich Tesla-Chef Elon Musk aus den Beratergremien der Regierung zurück. "Der Klimawandel ist echt. Paris zu verlassen ist nicht gut", twitterte Musk.

 © NICHOLAS KAMM, Brendan Smialowski - AFP/Archiv

Er verlasse die Gremien des Präsidenten, teilte Musk am Donnerstag kurz nach Trumps Rede auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter mit. "Der Klimawandel ist echt. Paris zu verlassen ist nicht gut für Amerika oder die Welt", fügte er hinzu.

Musk hatte bereits am Mittwoch mit seinem Rückzug gedroht, sollte Trump tatsächlich aus dem internationalen Klimaabkommen aussteigen. Der Gründer und Chef des Elektroautobauers Tesla gehört zu den wenigen Spitzenmanagern der High-Tech-Branche, die mit Trump zusammenarbeiteten. Der aus Südafrika stammende Technologie-Pionier, der auch Gründer der privaten Raumfahrtfirma SpaceX ist, gehörte bisher einem Wirtschaftsberatungsgremium des Präsidenten an und nahm auch an dessen Jobinitiative für den Industriesektor teil.

Auch viele andere Vertreter großer US-Konzerne äußerten sich enttäuscht über die Entscheidung des Weißen Hauses und kündigten an, sich weiter im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Es sei nun an der Industrie, voranzugehen "und nicht von der Regierung abzuhängen", schrieb General-Electric-Chef Jeff Immelt auf Twitter.

Vertreter der Ölkonzerne Chevron und ExxonMobil bekräftigten ebenfalls ihre Unterstützung für das Pariser Abkommen. Der Autobauer General Motors erklärte, die Entscheidung des Weißen Hauses werde sein "Engagement für die Umwelt und seine Haltung zum Klimawandel" nicht beeinflussen.

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Quelle: 2017 AFP
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