TÜV: "Fahrstunden mit Elektroautos belegen"

11.01.2018 - 12:00 Uhr von S. Brandenburg
11.01.2018

Der VdTÜV plädiert für Fahrstunden mit E-Autos.

Elektroautos haben gegenüber Verbrenner einige
Besonderheiten.
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Elektroautos haben gegenüber Verbrenner einige Besonderheiten.

 © hrohmann/pixabay.com

Die steigende Zahl an Elektroautos und Mobilitätsangeboten wie E-Carsharing veranlasst den Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) dazu, zum Absolvieren von Fahrstunden sowie der Führerscheinprüfung auch mit Elektro- oder Hybridfahrzeugen aufzurufen. Dies sei sinnvoll, da für Elektroautos im Betrieb einige Besonderheiten gelten.

Jan Schepmann, Mobilitätsexperte beim Verband der TÜV e.V. (VdTÜV), erklärt: „Rein rechtlich muss man für ein Elektroauto außer einem gültigen Führerschein keine besonderen Voraussetzungen mitbringen. Wer aber bereits seine Fahrstunden und die Fahrprüfung auf einem E-Fahrzeug absolviert, fährt mit der neuen Technologie von Anfang an noch sicherer.“

Elektroautos beschleunigen schneller

Damit Unfälle mit E-Autos vermieden werden können, sollten sich Autofahrer auf das andere Fahrverhalten vorbereiten, so Schepmann, der v.a. auf das sofort verfügbare maximale Drehmoment sowie die geringeren Geräuschemissionen verweist. „Eine umsichtige Fahrweise sollte sowieso selbstverständlich sein, bei elektrischen Flüstermotoren gilt dies aber ganz besonders“ , so der Mobilitätsexperte.

Auch wer die Ausbildung und die Fahrprüfung nur mit einem Elektroauto absolviert, erhält einen voll gültigen Führerschein, mit dem auch klassische Verbrenner gefahren werden dürfen – aber nur solche mit Automatikgetriebe. Eine aktuelle Übersicht der zugelassenen Prüfungsfahrzeuge bietet der VdTÜV auf seiner Webseite.

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