Warum E-Mobilität vom E-Carsharing profitiert

11.04.2018 - 13:00 Uhr von S. Brandenburg
11.04.2018

car2go hat ein Thesenpapier zur Verbindung von Carsharing und Elektromobilität veröffentlicht.

Ein E-Smart von car2go.
Bild 1 von 1

Ein E-Smart von car2go.

 © Daimler

Ein aktuelles Thesenpapier des Carsharing-Anbieters car2go soll verdeutlichen, wie elektrisch betriebene Carsharing-Flotten zur positiven Entwicklung der Elektromobilität beitragen. Car2go gehört zum Daimler-Konzern und ist nach eigenen Angaben weltweiter Marktführer im free-floating Carsharing. Zudem betreibt der Mobilitätsanbieter eine wachsende Elektroauto-Flotte.

Neben Fahrzeugherstellern profitiere das „Gesamtsystem der Elektromobilität“ – von Stromanbietern und Netzbetreibern über Batteriehersteller und Forschungseinrichtungen bis hin zu Städte und Nutzern – von den täglich gewonnen Erkenntnissen der im Carsharing eingesetzten E-Autos, so car2go CEO Olivier Reppert: „Vollelektrisches Carsharing ist eine optimale Testumgebung für Elektroautos. Die Technologie steht dabei unter maximalen Belastungen und kann ihre Alltagstauglichkeit jeden Tag unter realen Bedingungen beweisen.“

"E-Carsharing ist die Zukunft"

5 Gründe führt car2go in seinem aktuellen Thesenpapier auf, die den wegweisenden Charakter des E-Carsharing für die Elektromobilität belegen sollen:

  1. Carsharing löst das „Henne-Ei-Problem“ beim Aufbau der Ladeinfrastruktur
  2. Carsharing baut Berührungsängste mit Elektromobilität ab
  3. car2go ist Elektromobilität im Hochbetrieb – Alltagstest durch das Carsharing
  4. Rein elektrisches Carsharing verbessert die Luft in den Städten – sofort
  5. Carsharing ist das perfekte Test- und Experimentierfeld für die Elektromobilität der Zukunft

„Wir sind der Überzeugung, dass die Zukunft des Carsharing elektrisch ist. Wir treiben diese Entwicklung deshalb konsequent voran“, so Reppert. „Vollelektrisch betriebene Carsharing-Flotten verstärken die ohnehin positiven Effekte des Carsharing, beispielsweise wenn es um die Luftqualität in den Ballungsräumen geht. Zudem helfen wir den Städten dabei, das Henne-Ei-Problem bei der Ladeinfrastruktur zu lösen. Auch damit tragen wir maßgeblich dazu bei, die Elektromobilität als Ganzes weiter voranzubringen.“

car2go betreibt an den drei Standorten Amsterdam, Madrid und Stuttgart bereits rein elektrische Carsharing-Flotten mit insgesamt 1.400 E-Autos und 365.000 Nutzerinnen und Nutzern.Hier finden Sie das gesamte Thesenpapier mit weiteren Ausführungen zu den vorgestellten Punkten. 

Auch Interessant
Elektroauto-News
Der Audi-SUV Q5 kommt im Herbst mit einem leistungsstarken Plug-in-Hybridantrieb in den Handel.mehr
Die britische Traditionsmarke MG präsentiert mit dem MG ZS EV einen vollelektrischen SUV.mehr