Wie akzeptiert ist die autonome Fortbewegung?

17.06.2019 - 15:15 Uhr von S. Hellgardt
17.06.2019

Eine Studie widmet sich der Frage, wie akzeptiert autonome Fortbewegung ist. Fraunhofer-Institut IAO und ISOE haben dazu unter dem Titel „Robocabs: Die Mobilität der Zukunft?“  geforscht.

Autonome Mobilitätskonzepte werden von den Befragten als
besonders nachhaltig, da elektrifiziert wahrgenommen. Im Bild: ein
autonomer Minibus, der in der Testphase in Karlsruhe im Einsatz
ist.
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Autonome Mobilitätskonzepte werden von den Befragten als besonders nachhaltig, da elektrifiziert wahrgenommen. Im Bild: ein autonomer Minibus, der in der Testphase in Karlsruhe im Einsatz ist.

 © Easymile

Gefördert hat die Akzeptanzstudie das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur – Hauptftfrage der Untersuchung war, wie sich die Nutzerinnen und Nutzer autonomer Mobilitätskonzepte die entsprechenden Fahrzeuge vorstellen.

Denn: „Ob ein neues Mobilitätsangebot Erfolg hat oder nicht, hängt davon ab, ob die Nutzerinnen und Nutzer es attraktiv finden und ob der Preis stimmt. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist heute weitgehend davon bestimmt, ob die neue Technik den Kriterien der Nachhaltigkeit entspricht“, sagt ISOE-Mobilitätsforscher Konrad Götz.

Autonome Mobilität auch für ländlichen Raum gefragt

Ergebnis: Die Interviewten legen den Fokus auf Zuverlässigket und Zügigkeit der Verkehrsmittel. Weniger betont wurde die Bedeutung der autonomen Fahrzeuge als Prestigeobjekte.

„Überwiegend sehen die Befragten die Robocabs als eine Art Taxi oder Carsharing-Fahrzeug, das in urbanen Gebieten verkehrt und eher nicht auf Langstrecken“, sagt Werner. „Der ländliche Raum sollte jedoch in das Streckennetz integriert werden, um überall dort, wo der öffentliche Nahverkehr ausgedünnt ist, eine neue, attraktive Variante zu bieten“.

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