Porsche Macan II (2021)

27.02.2019 - 15:31 Uhr von Uli Baumann
27.02.2019

Die nächste Generation des Macan wird eine vollelektrische Baureihe. Das hat jetzt der Porsche-Aufsichtsrat entschieden. Der kleinere der Porsche SUV wird dann auf einer mit Audi gemeinsam entwickelten Plattform stehen.

Auf der PPE stehen wird hingegen der Nachfolger des Porsche
Macan, der 2021 auf den Markt kommen dürfte und nur noch als
Elektroauto zu haben sein wird.
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Auf der PPE stehen wird hingegen der Nachfolger des Porsche Macan, der 2021 auf den Markt kommen dürfte und nur noch als Elektroauto zu haben sein wird.

© Schulte

Der erste rein elektrisch betriebene Kompakt-SUV von Porsche soll Anfang des nächsten Jahrzehnts im Porsche-Werk Leipzig vom Band rollen. Porsche baut damit sein Angebot im Bereich der Elektromobilität aus: Ende 2019 wird mit dem Taycan der erste rein elektrisch angetriebene Sportwagen von Porsche auf den Markt kommen – wenig später sein Derivat, der Taycan Cross Turismo.

Auf der Audi Q5 entsteht auf der PPE-Plattform

Der elektrisch angetriebene Kompakt-SUV wird wie der Taycan über die 800-Volt-Technologie verfügen, die besonders schnelles Laden erlaubt. 100 Kilometer Reichweite soll der Taycan beispielsweise in weniger als 5 Minuten nachladen können. Der Elektro-Macan basiert auf der in Zusammenarbeit mit Audi entwickelten PPE-Architektur (Premium Platform Electric) und dürfte das erste Modell mit dieser Technik sein. Der Taycan und sein Audi Pendant E-Tron GT nutzen sie hingegen noch nicht. Optisch dürfte der E-Macan der Taycan-Optik sehr nahe kommen. So verfügt er über tiefliegende schmale Scheinwerfer und seitliche Leitfinnen, die sich weit in die Schürze ziehen.

Es steht zu vermuten, dass auch ein neuer Audi Q5 dann zumindest eine Elektro-Variante auf Basis der PPE bekommt. Der Audi E-Tron hingegen steht noch auf einer modifizierten Variante des modularen Längsbaukastens (MLB). Audis erster kleinerer vollelektrischer SUV wird der Q4 E-Tron, der wie die ID.-Familie von VW auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) des Volkswagen-Konzerns steht und den auch Seat sowie Skoda nutzen werden.

Elektromobilität und Porsche passen perfekt zusammen. Nicht nur wegen der Effizienz, sondern vor allem auch wegen der sportlichen Eigenschaften“, sagt Porsche-Chef Oliver Blume. „Bis 2022 investieren wir mehr als sechs Milliarden Euro in die Elektromobilität und bis 2025 könnte bereits jedes zweite Neufahrzeug von Porsche einen Elektroantrieb haben. Gleichwohl setzen wir in den nächsten zehn Jahren auf einen Antriebsmix aus weiter optimierten Benzinmotoren, Plug-in-Hybridmodellen und rein elektrisch betriebene Sportwagen. Unser Ziel ist eine technologische Vorreiterrolle, deshalb richten wir das Unternehmen konsequent auf die Mobilität der Zukunft aus.“

Vom Diesel hat sich Porsche indes bereits 2018 verabschiedet.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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