Akasol liefert E-Fahrzeug-Batterien nach Schweden

14.02.2019 - 15:45 Uhr von S. Hellgardt
14.02.2019

Der deutsche Hersteller von Batteriesystemen für die E-Mobilität Akasol verlängert eine bereits bestehende Zusammenarbeit in Form eines Großauftrags „im mittleren bis hohen dreistelligen Millionenbereich“.

Batteriesysteme aus Deutschland treiben in Zukunft vermehrt
E-Busse und E-Lkws in Schweden an. Die Firma Akasol hat einen
entsprechenden Großauftrag bekommen.
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Batteriesysteme aus Deutschland treiben in Zukunft vermehrt E-Busse und E-Lkws in Schweden an. Die Firma Akasol hat einen entsprechenden Großauftrag bekommen.

 © Akasol

Geliefert werden Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesysteme an einen Hersteller von E-Bussen und E-Lkws, der in Schweden sitzt. Namentlich wird er nicht erwähnt.

Die Batteriesysteme, die in den kommenden Jahren zur Lieferung anstehen, werden bereits als zweite Generation hergestellt. Sie verfügen über den gleichen Bauraum und ein vergleichbares Gewicht wie ihre Vorgänger, heißt es, und erzielen unter diesen Bedingungen rund ein Drittel mehr Energiedichte sowie entsprechend auch eine höhere Reichweite.

CO2-Einsparung qua Elektrifizierung von Lkws und Bussen

„Ein positiver Effekt der Zusammenarbeit ist die massive Minderung des CO2-Ausstoßes durch die Elektrifizierung tausender Nutzfahrzeuge und Busse. Allein durch diesen Auftrag können die CO2-Emissionen um 50 Prozent und damit um ca. 300.000 Tonnen pro Jahr auf Basis des aktuellen Strommixes gemindert werden. Die Luftqualität in den Städten, die diese elektrischen Fahrzeuge einsetzen, wird sich merklich verbessern“, prognostiziert Sven Schulz von Akasol.

Akasol plant, die aus Schweden georderten Batteriesysteme sowohl an seinem Standort im hessischen Langen zu produzieren als auch in den USA, wo ein neuer Standort aufgebaut werden soll.

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