Post: Streetscooter wegen Brandrisiko überprüft

21.03.2019 - 12:15 Uhr von S. Brandenburg
21.03.2019

Nach zwei Bränden lässt die Post hunderte Streetscooter überprüfen.

Die Post steigt nach und nach auf Elektrofahrzeuge um.
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Die Post steigt nach und nach auf Elektrofahrzeuge um.

 © Deutsche Post

Die Deutsche Post geht dem Verdacht von Sicherheitsmängeln beim Elektrofahrzeug Streetscooter nach. Betroffen sollen 460 Fahrzeuge des Typs Streetscooter Work L des Baujahrs 2018 sein. Die Post, die Eigentümerin des Elektroauto-Herstellers Streetscooter ist und dessen Fahrzeuge im Zustelldienst einsetzt, bestätigte einem Bericht des MDR zufolge, dass eine potenzielle Brandgefährdung durch die Batterie festgestellt worden sei.

Vorausgegangen sind Fahrzeugbrände im baden-württembergischen Singen sowie in Teuchern, Sachsen-Anhalt, im November 2018, deren Ursache in beiden Fällen offenbar die Batterie war. Aus einem internen Schreiben der Post geht hervor, dass vom Vorlieferanten nicht durchgeführte Verbindungsschweißungen in den Traktionsbatterien als Grund vermutet werden.

Post setzt bereits 9.000 Streetscooter ein

Nachdem die Post die mutmaßlich von fehlerhaften Batterien betroffenen Fahrzeuge zunächst eingeschränkt weiternutzen wollte, hat das Unternehmen die Elektrofahrzeuge nun ganz aus dem Verkehr gezogen, um sie einzeln zu überprüfen. Dabei sollen bislang keine weiteren Mängel festgestellt worden sein, die ersten überprüften Streetscooter sind nach Post-Angaben bereits wieder im Einsatz. Aktuell hat die Deutsche Post rund 9.000 Streetscooter in ihrer Flotte.

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