Renault plant Ausbau seiner E-Fahrzeugsparte

18.06.2018 - 14:00 Uhr von S. Hellgardt
18.06.2018

Konkret will der französische Konzern eine Milliarde Euro in den Bereich E-Mobilität investieren. Dafür ist die Herstellung von Bauteilen, Antriebssträngen und Plattformen geplant.

Renault verstärkt sein Engagement in Sachen E-Mobilität und
investiert dafür rund eine Milliarde Euro in französische
Produktionsstandorte.
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Renault verstärkt sein Engagement in Sachen E-Mobilität und investiert dafür rund eine Milliarde Euro in französische Produktionsstandorte.

 © Renault

Nach Unternehmensangaben möchte man durch die Ausweitung der Produktionskapazitäten der stark wachsenden Nachfrage nach rein per Batterie angetriebenen Fahrzeugen begegnen und die eigene Führunsposition im Feld der E-Mobilität absichern.

Was wird wo produziert?

Am bereits bestehenden Standort im nordfranzösischen Douai ist die Entwicklung einer neuen Plattform für E-Fahrzeuge geplant. In Flins, wo Renault bereits Autos produziert, sollen die Produktionskapazitäten für den Renault Zoe verdoppelt und in die neue Generation der kompakten E-Limousine investiert werden. Auch in Cléon werden bereits Renaults hergestellt – für dieses Werk peilt der Autobauer eine Verdreifachung seiner Fertigungskapazitäten für Elektromotoren an. Außerdem wird hier die Produktion der für 2021 anvisierten neuen Generation von E-Motiren angesiedelt. Schließlich investiert der Renault am Standort Maubeuge in eine weitere Generation seines Kangoo – unter anderem soll ein ausschließlich elektrisch betriebenes Mitglied dieser Familie vom Band laufen: der Kangoo Z. E.

Mit den Investitionen in die Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen in Frankreich verfolgt Renault die Zielvorgaben des hauseigenen Strategieplans Drive the Future.

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